SV Roland Belgern e.V.
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Spielbericht vom 15.12.2019
 

Hier war durchaus mehr möglich(Autor: SG)

SV ROLAND BELGERN I - HC LEIPZIGER CITY 28 : 30 (12:16)

Im Spitzenspiel mussten die Belgeraner eine empfindliche Niederlage gegen einen ausgebufften Gegner einstecken. Bis auf die Anfangsphase gelang es dem Gastgeber nicht, sein wahres Leistungsvermögen abzurufen und er hatte gegen die abgezockt spielenden Messestädter kein Mittel. Die ca.150 Zuschauer waren am Ende etwas enttäuscht und sich einig, dass mehr möglich gewesen war.
Interimstrainer Weinert war nicht zu beneiden. Es fehlten einige wichtige Stammspieler (Müller, Klengler, Brode, Brandt), vor allem der Mittelblock in der Abwehr mit Müller und Klengler wurde schmerzlich vermisst. So musste er improvisieren und dies brachte nicht die gewohnte Stabilität und Sicherheit.
Die Rolandstädter kamen zunächst besser ins Spiel und bestimmten die Anfangsminuten. Den 0:1 Rückstand wandelten sie in ein 3:1 (3.min) um. Doch dies gab leider keine Sicherheit. Im Gegenteil. Die Fehlerquote in der Deckung und im Spielaufbau erhöhte sich, was von den Gästen dankbar ausgenutzt wurde. Nach acht Minuten führten sie wieder mit 4:3 und zogen das Spielgeschehen immer mehr an sich. Die Belgeraner konnten aber zunächst noch dranbleiben und hielten bis zur 12.Minute den Ausgleich (6:6). Danach lief nichts mehr. Die Messestädter bauten fast behäbig ihre Spielzüge auf, um dann urplötzlich zu explodieren. Diese Spielweise bekam den Gastgebern überhaupt nicht, sie fanden einfach kein Mittel dagegen. Vor allem im Angriff vergaben sie viele Möglichkeiten, klappte selten ein Pass. Einzig A.Vogel hielt dagegen. Er befindet sich seit einigen Spielen in überragender Form und traf aus allen Lagen. Nach 17 Minuten führten die Leipziger 10:6, Belgern verkürzte dank A.Vogel bis zur 22.Minute auf 9:11. Bis zur 25.Minute blieb es beim knappen Spielstand (11:13), ehe Unkonzentriertheiten den Leipzigern ein 16:11 (29:48 min) ermöglichten. Mit einem tollen Tor sorgte L.Bunde für den 12:16 Pausenstand. Ernüchternd!
Nach dem Wechsel erhöhten die Gäste auf 18:12 (36.min), bei Belgern klappte weiterhin nicht viel. Dennoch gaben sich die Hausherren nicht auf. Während bei den Leipzigern wahrscheinlich die Kräfte schwanden, wurden die Rolandstädter immer stärker. Sie machten jetzt das Spiel schnell, vor allem Anton Vogel war kaum noch zu halten. Acht Tore erzielte er in der zweiten Halbzeit, brachte damit seine Mannschaft wieder ins Rennen. Tor um Tor wurde aufgeholt. T.Ringsleben im Tor bekam endlich etwas zu fassen und vorn gelang einiges mehr. Bunde, Tondok und Rosner entfachten nun viel Druck, hatten nach 46 Minuten beim 21:23 den Anschluss hergestellt. Nun erwachte auch die Halle und nach 52 Minuten erzielte A.Vogel den 24:24 Ausgleich. Jetzt war es ein offener Schlagabtausch mit einem leider glücklichen Ende für die Gäste aus Leipzig.
Fazit: Die Belgeraner erwachten zu spät und hatten genügend Möglichkeiten, diese Partie für sich zu entscheiden. Leider machten sie in den spielentscheidenden Phasen zu viele einfache Fehler.

Belgern spielte mit:
Tor: T.Ringsleben
Feld: O.Tondok (4), C.Richter (2), P.Rosner (3), L.Bunde (3), Thi.Haase, Tho.Haase (1)
N.Illmer (2), A.Vogel (13/5)


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